About Me / Über mich
Ich heiße Sven Lamparter und ich liebe es, alten Häusern neues Leben einzuhauchen.
Was für andere nur Bruchstein, Lehm oder altes Holz ist, ist für mich Geschichte – und Zukunft zugleich.
Seit 2020 arbeite ich mich Schritt für Schritt in die Sanierung von Altbauten ein – zuerst allein, später mit Unterstützung. Mein Hinterhaus war mein erstes großes Projekt – und hat mein Denken verändert. Heute begleite ich Projekte, berate andere und teile meine Erfahrungen.


Mein Weg zum Fachwerk – und was mich dabei antreibt
Ich bin keiner, der alles auf dem Papier gelernt hat – sondern einer, der es Schritt für Schritt mit den eigenen Händen erfahren hat.
Meine Reise begann nicht mit einer Bauausbildung oder einem Architektenstudium, sondern mit einem alten Hinterhaus, das mehr Ruine als Zuhause war.
Die Elektrik war marode, Wasserleitungen verrostet, der Putz fiel in Brocken von den Wänden. Doch genau in diesem Chaos fand ich etwas, das man mit Geld nicht kaufen kann: eine Berufung.
Ich begann, mich mit den Materialien auseinanderzusetzen. Zuerst aus Not, dann aus Interesse – und irgendwann aus Leidenschaft.
Heute weiß ich: Fachwerk ist nicht nur Holz und Lehm – es ist Geschichte. Und es verdient Respekt.
Ich arbeite bevorzugt mit natürlichen Baustoffen wie Kalk, Lehm oder Ziegeln, weil sie atmen, leben – und weil sie die Jahrhunderte überdauern, wenn man sie richtig behandelt.
Dabei habe ich mir über die Jahre ein fundiertes Wissen über Sanierung, Dämmung, Holzschutz und bauliche Besonderheiten historischer Gebäude angeeignet.
Was mich besonders macht?
Ich bin kein Mensch der schnellen Lösung.
Ich habe begriffen, dass Nachhaltigkeit auch Zeit bedeutet.
Denn wer sich Zeit lässt für etwas, erschafft etwas, das Bestand hat.
Fachwerkhäuser wurden nicht von heute auf morgen errichtet.
Sie entstanden mit Geduld, mit Schweiß und mit Hingabe – mit bloßen Händen.
Und das spürt man noch heute.
Kein Stahlbeton der Welt kann 200 oder 300 Jahre überdauern.
Aber Fachwerk kann das.
Mit Sandstein, Kalk und Lehm.
Ich verstehe mich nicht nur als Handwerker, sondern auch als Wegbegleiter: für Menschen, die alte Bausubstanz bewahren wollen – und dafür jemanden suchen, der mitdenkt, mitfühlt und mit anpackt.
